10 Eigenschaften die jeder Programmierer haben sollte

10 Eigenschaften die jeder Programmierer haben sollte

Als Programmierer wird man immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. Ich räume auf und kläre, welche Eigenschaften ein Programmierer haben sollte.

Der Beitrag „10 golden rules for becoming a better programmer“ von Paul Seal hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe viel darüber nachgedacht, was uns (Programmierer) ausmacht und habe eine Liste der Dinge zusammen gestellt, die ich als wichtig erachte.

#1 Sei kreativ

Figur unter Lampe - Unsplash Moodshot

Ja, Kreativität ist ein sehr wichtiger Bestandteil im täglichen Leben eines Programmierers. Das Lösen von Problemen ist ein kreativer Prozess, bei dem viel Gehirnschmalz benötigt wird. Und wir müssen jede Menge Probleme lösen.

Wie oft steht man vor Problemen, die unlösbar sind? Nie! Denn für jedes Problem gibt es eine Lösung. Auch ein Workaround ist eine Lösung.

#2 Schreibe Kommentare

Hand schreibt mit Stift - Unsplash Moodshot

Hiermit meine ich Code-Kommentare.

Äußerst wichtig, um den Code übersichtlicher und für andere Lesbar zu halten. Ich habe mir angewöhnt, direkt beim Programmieren Kommentare zu verfassen, oft reicht schon eine einzelne Zeile mit wenig Wörtern.

Wie oft saßt Du schon vor Deinem eigenen Code und wusstest nicht mehr, was er machen soll? Ich bin mir sicher, schon ein paar Mal…

Wenn Du Code nachträglich veränderst, versehe auch die Änderung mit einem Kommentar und Datem. Falls Du im Team arbeitest kannst Du auch noch ein Kürzel wie TS für Tony Stark anhängen (eben mit Deinem Namen ;)).

#3 Mach‘ dich schlau

Spider Man mit Buch - Unsplash Moodshot

Nehm‘ Dir Zeit und mache Dich mit dem Thema, woran Du arbeitest vertraut und werde Profi auf diesem Gebiet.

Irgendwann wirst Du es noch einmal brauchen und Du kannst mit Deinem Wissen glänzen und musst die gleiche Recherche nicht erneut durchführen.

Natürlich musst Du dich nicht unnötig lange damit beschäftigen, aber so, dass Du für das nächste Mal vorbereitet bist.

Vielleicht ist hier ein interessanter Artikel für Dich dabei! 😉

#4 Lasse Fehler zu

Schild mit Error - Unsplash Moodshot

Fehler zu machen ist in Ordnung. Es ist sogar das Grundprinzip des Lernens.

Dazu fällt mir immer der Spruch „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer“ ein. Das soll heißen, dass ein Kind oder ein Mensch, der sich einmal am Feuer verbrannt hat (einen Fehler gemacht hat) diesen Fehler wohl nicht ein zweites Mal begehen wird, sondern vorher zweimal über sein Handeln nachdenken.

Vielleicht hast Du irgendwo etwas falsch programmiert, aber das Programm läuft trotzdem? Besser wäre es, dass es auffällt. Dann kannst Du den Fehler beheben und lernst daraus.

#5 Mache Pausen

Kaffee Tasse mit Keksen - Unsplash Moodshot

Jeder mag Urlaub. Du musst Pausen wie Urlaub, in kleinerem Maßstab sehen.

Ich weiß, man ist oftmals so verbissen in ein Problem, man steht kurz vor der Lösung und kann jetzt nicht aufhören. Aber Du musst!

Unzählige Male kam ich nicht weiter, habe eine Nacht drüber geschlafen und am nächsten Morgen war mir die Lösung bekannt.

Es spart Dir jede Menge Zeit und Deine Gesundheit wird es Dir auch irgendwann danken.

#6 Teile Dein Wissen

Unzählige aufgeklappte Bücher - Unsplash Moodshot

Wow! Du hast die Lösung für DAS Problem gefunden. Spitze! Bitte teile es auch mit anderen Entwicklern, damit sich nicht jeder den Zahn daran ausbeißen muss.

Aus diesem Grund habe ich auch diesen Blog ins Leben gerufen: Ich möchte mein Wissen und Lösungen für Probleme mit anderen Leuten teilen und mich austauschen und fortbilden.

#7 Blick in die Zukunft

Rolltreppe - Unsplash Moodshot

Vieles ist ungewiss, aber Eines ist sicher: Die Zukunft kommt. Und das oftmals schneller als Du denkst.

Unsere Programme sollen auch in fünf, zehn oder vielleicht sogar 20 Jahren noch laufen. Deshalb sollten wir darauf achten, zukunftsorientiert zu arbeiten.

Das erreichen wir, in dem wir möglichst neuste und stabile Technik einsetzen und unseren Code kommentieren und dokumentieren. Die Zukunft ist zwar ungewiss und man weiß nie was morgen kommt, aber man sollte trotzdem sein Bestes geben.

#8 Dokumentiere

Mann dokumentiert Etwas - Unsplash Moodshot

Dokumentation ist das A und O. Am Anfang mag es noch gehen, aber jeder kennt es: Zu erst ist das Zimmer aufgeräumt, aber nach einigen Wochen das pure Chaos.

Deshalb dokumentiere und halte Ordnung in Deinem Code und Deinen Projekten. Erstelle eine Struktur, in der Du alles gut und ordentlich organisieren kannst und immer den Überblick hast. Da musst Du auch mal streng mit Dir selbst sein!

#9 Entspanne Dich

Meerblick - Unsplash Moodshot

Ja, richtig gelesen!

Auch Programmierer sind keine Roboter und brauchen Entspannung. Viele der aufgezählten Punkte bilden ein Muster und ein roter Faden zieht sich durch, so dass alle Punkte zusammen einen Sinn ergeben.

Und die Kreativität kann nur zum Vorschein kommen, wenn wir Pausen und Entspannung haben.

#10 Sei menschlich

Finger zeigen auf Monitor - Unsplash Moodshot

Wie sagt man so schön: Das Beste kommt zum Schluss. In diesem Fall das Wichtigste.

Egal, in welchem Bereich oder Abschnitt Du Dich in Deinem Leben befindest: bleib menschlich!

Egal ob Kollegen, Kunden oder fremde Leute im Internet. Wenn Du etwas programmierst erschaffst Du Dinge, die vielleicht noch in 50 Jahren vorhanden sind. Deshalb nutze Deine Fähigkeiten und setze sie für – und nicht gegen – Menschen ein.

Es gibt genug Krieg und Ungerechtigkeit auf dieser Welt und Du kannst etwas dagegen machen. Behandle andere Menschen so, wie Du von ihnen behandelt werden möchtest.

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